Räume aus Lack und Chrom gehen nicht immer in Erfüllung. Höchstens im kleineren Maßstab, bei den jüngsten Herren der Schöpfung als Spielzeug, bei den älteren als Modell. Das Stadtmuseum Gütersloh hat nach LEGO erneut den Sammler Jörg Tiesmeyer zu Gast. Diesmal mit seinem früheren Sammelschwerpunkt, den Modellautos. Leihgaben anderer Sammler aus der Region kommen hinzu.
Neben den üblichen Maßstäben von 1:87 bis 1:18 der Marken Matchbox, Siku, Herpa, Wiking, Bburago, Solido oder Minichamps sind auch viele Spielautos vertreten: Rutschautos, Ruderrenner, Tretautos, Kettcars und Seifenkisten. Bereits im Renneinsatz war ein solarbetriebenes Bobby-Car der Gütersloher Janusz-Korczak-Gesamtschule sowie – als Seifenkiste - ein spektakulärer Miele-Staubsauger auf Rädern.

Der Artikel zum Stadtmuseum Gütersloh im Online-Lexikon Wikipedia hat den Schreibwettbewerb des Wikipedia-Projektes Ostwestfalen-Lippe gewonnen. Mit dem rein virtuellen Preis würdigte die Jury u.a. die Übersichtlichkeit, Gliederung, Bebilderung und die Quellenverweise des Beitrags. Das Stadtmuseum setzte sich gegen zwei Dutzend Artikel, von „Autobahnkreuz Bielefeld“ bis „Stadtarchiv Lemgo“, durch. Mit dem Schreibwettbewerb sollte ein Anreiz geschaffen werden, neue Artikel mit Bezug zu Ostwestfalen-Lippe in der Wikipedia zu erstellen bzw. bestehende auszubauen.
Der Artikel zum Stadtmuseum war erst Anfang Dezember auf Initiative von Museumsleiter Dr. Rolf Westheider von Matthias Borner, Stadtführer und zugleich Mitglied im Heimatverein, verfasst und dann von mehreren Wikipedia-Nutzern ergänzt worden. „Die Wikipedia dient vielen Menschen als Informationsquelle“, erläutert Westheider die Pläne, das Stadtmuseum im Rahmen einer PR-Offensive online präsenter zu machen. „Umso mehr freue ich mich, dass unsere Bemühungen so schnell honoriert wurden“. Durch den Preis würden deutschlandweit viele Wikipedia-Nutzer auf den Artikel und damit auf das Museum und seine Ausstellungen aufmerksam.
Das Ziel der Wikipedia ist der Aufbau einer freien, kostenlos nutzbaren Enzyklopädie durch ehrenamtliche Autoren. In dem Online-Lexikon kann jeder Nutzer Artikel ohne technische Vorkenntnisse direkt im Webbrowser anlegen oder ändern.
zum Online Lexikon: hier

